DORGON 113 – »Entropia« ist online

Cover zu DORGON 113 - Entropia © John BuurmanDas DORGON-Team präsentiert den Heftroman 113 »Entropia«, ursprünglich geschrieben von Leo Fegerl.  Da wir den Rideryon-Zyklus während der Bearbeitung stark verändern, waren zur Anpassung in diesem Roman so große Eingriffe nötig, dass Alexandra Trinley (Lektorat) als zweite Autorin zu nennen ist. Wie immer war Nils Hirseland an der Überarbeitung beteiligt und René Spreer besorgte in bewährter Weise das Korrekturlesen und das Layout aller Formate.

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Abschlussband dieses Rideryon-Zyklus: Heftroman 119 mit dem Titel »Abschied aus Siom Som«. Damit schließen wir die Überarbeitung der zwischen 1999 und 2009 erschienenen DORGON-Romane erfolgreich ab.

Neue, ganz aktuell geschriebene Abenteuer sind schon in Arbeit. Informationen dazu folgen zu gegebener Zeit. DORGON 113 – »Entropia« ist online weiterlesen

Begünstigte PRFZ-Mitgliedschaft vom 10. bis 18 Januar 2021

Im Zuge des Perry Rhodan Online Abend am 18.01.2021 gibt es die Neumitgliedschaft in der PERRY RHODAN-FanZentrale  zum begünstigten Preis.

44€ statt 64€
oder aus den Ausland 60€ statt 80€

Dafür gibt es:

4x im Jahr das Vereinsmagazin SOL mit exklusiven Hintergründen zur Serie und Autoreninterviews.

6x im Jahr den PRFZ Newsletter

 

Vergünstigungen in Space Shop (z.B. auf DORGON-Bücher, Fan-Editionen und 3D-Glasmodelle) und auf Cons.

Werdet zwischen 10.-18.01.2021  Mitglied der PERRY RHODAN-FanZentrale und erhaltet die Mitgliedschaft für zwei Jahre zum begünstigten Preis.
Zur Beitrittserklärung geht es hier:

Betrittserklärung

Was ist der Perry Rhodan Online Abend?

Der PROA ist eine Live-Videokonferenz von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr am 18.01.2021.

Organisiert wird der Abend im Auftrag der PR-Redaktion von der PRFZ und dem Perry Rhodan-Stammtisch Wien.

Die Expokraten der Serie, Christian Montillon und Wim Vandemann, und Autoren des Jubiläumsband 3100 geben erste Einblicke in den Chaotarchen-Zyklus.

Robert Corvus, Autor des Doppelbandes 3101 und 3102, stellt sich ebenfalls den Fragen der Fans.

Obwohl die Teilnahme am Perry Rhodan Online Abend keine Mitgliedschaft in der PRFZ voraussetzt, solltet ihr die Gelegenheit nutzen und Mitglied in der PRFZ werden.

Zur Anmeldung und zu weiteren Infos zum Perry Rhodan Online Abend einfach klicken.

Zwölf Fragen an Michael Marcus Thurner zu seinem Band 3099

Michael Marcus Thurner verrät im Interview mit Roman Schleifer wieso der Mythos-Zyklus für ihn zu einem der liebsten Zyklen gehört und wie der erste und letzte Satz von PERRY RHODAN-WEGA Band 1 lautet.

Michi, hattest du gefühlt zu viel oder zu wenig Platz, um alles in 3099 zusammenzuführen?

Viel zu wenig. Aber das Problem hab ich eigentlich immer.

Zitat Bully: »Und ich, wie so oft, am Rande des Geschehens.«
Hm … er ist ein paar Monate über 18, er könnte es ja auch ändern. Was denkst du, hält ihn davon ab?

Bully ist nun mal eine großartige Nummer Zwei. Das weiß er eh auch selbst, aber er meckert halt gern.

Zitat Bully: »Es gibt immer noch Perry Rhodan. Wenn jemand diese
Situation bereinigen kann, dann er.«
Bully zeichnet sich nicht gerade durch geringes Selbstvertrauen aus. Wieso denkt er, dass er das nicht könnte, was Perry Rhodan kann?

Nun, ES hat einstmals Atlan und Perry »auserwählt«. Ich bin mir sicher, dass Bully sich dessen sehr wohl bewusst ist und dementsprechend agiert.

Ich bin irritiert. Bei dir hat Opt-Atlan (oder OpA wie ihn im GalFor ein User genannt hat) einen Extrasinn. Ich dachte, der hätte keinen. Äh …?

Ja, da gab es einige Verwirrung deswegen. Sorry für den Fehler.

So genial ich die Idee mit dem Zeittorpedo finde (die dann ja nicht
funktioniert hat), erinnert mich das doch ein bisschen an Deus ex
machina. Mal ehrlich und ganz unter uns: War bereits in Band 3000 klar, dass die Beschädigungen von Opt-Atlan aus der Zukunft stammen?

Das weiß ich wirklich nicht. Das ist eine Frage für die Expokratur.

Ich kann mich an keinen Zyklus erinnern, bei dem der Gegner „plötzlich“ hilflos dastand und ihm Perry sogar helfen musste. Denkst du, ist das ein Konzept, das Zukunft hat?

Das war eine Lösungsvariante für diesen einen Zyklus. Nicht mehr, nicht weniger.

Opt-Atlan wurde am Ende von Jasmyne vorgeführt und die wiederum von der Positronik der Opt-THORA – und das alles innerhalb eines Heftes. Es haben sozusagen die »Bösen« dreimal gewechselt. Perry Rhodan war auch eher Zuseher als aktiv am finalen Showdown beteiligt. Jeder Schreibratgeber sagt da das Gegenteil. Du machst auch Schreibcamps (den nächsten im Frühjahr mit Spiegel-Bestsellerautor Andreas Gruber), was sagst du als Dozent dazu?>

Nun ja. Du weißt, dass Heftromanserien wie PERRY RHODAN eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen. Außerdem bilden die Handlungsfiguren Opt-Atlan, Opt-THORA und Jasmyne da Ariga gewissermaßen eine Einheit. Sie sind die »andere Seite«.

In deinem Blog schreibst du, dass dir der Mythos-Zyklus als einer der liebsten von denen in Erinnerung bleiben, die du mitgestalten durftest – nenn uns den Grund.

Die Antwort ist banal: Ich habe relativ viel Text zum Zyklus beigetragen und dementsprechend mehr Einfluss auf die Geschehnisse gehabt. Dementsprechend waren auch einige Romane dabei, mit denen ich einigermaßen zufrieden war.

Mit 3099 endet auch die Interviewserie – wie erleichtert bist du, dass du keine Fragen mehr von mir erhältst?

Ach, ich rechne fix damit, dass Du Dich in der einen oder anderen Form weiterhin mit den PERRY-Geschehnissen auseinandersetzen wirst. Dir entkommt man nicht.

3099 ist geschrieben – kannst du dich jetzt zur Gänze auf die im März 2021 erscheinende Miniserie WEGA konzentrieren?

Es würde mich gehörig nerven, wenn ich ausschließlich auf eine Sache fokussieren müsste. Das kann ich einfach nicht. Dementsprechend werde ich weiterhin lauthals über zu viel Arbeit jammern und trotzdem nebstbei andere Dinge machen.

Gib uns mehr als bislang auf der Verlags-Homepage veröffentlicht …

Weil?

Band 1 ist sicher schon geschrieben – verrätst du uns den ersten und den letzten Satz.

Gerne.

Erster Satz: »Es ist der richtige Ort, es ist die richtige Zeit«, sagte der eine zum anderen.«

Letzter Satz: »Rhodan würde ihm nicht entkommen.«

Wenn Du mich jetzt bitte entschuldigst? Ich muss rasch Anfang und Ende des ersten Wega-Bandes ein klein wenig umschreiben.

Michi, danke für deine Zeit. 

Hier geht’s zum ebook, zur Lese- und Hörprobe:
https://perry-rhodan.net/shop/item/9783845360997/perry-rhodan-3099-die-kinder-der-milchstrae-von-michael-marcus-thurner-e-book-epub

Hier zum Heft:
https://perry-rhodan.net/shop/item/9999900005837/perry-rhodan-3099-die-kinder-der-milchstrae-von-michael-marcus-thurner-heft

Hier zur Handlungszusammenfassung in der Perrypedia:
https://www.perrypedia.de/wiki/Quelle:PR3099

Hier zur Diskussion im Galaktischen Forum:
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=4&t=12616

Homepage von Michael Marcus Thurner:
http://www.mmthurner.at/

Infos zur Miniserie WEGA:
https://perry-rhodan.net/aktuelles/news/perry-rhodan-wega-erscheint-ab-m%C3%A4rz-2021

https://www.perrypedia.de/wiki/Wega_(Serie)

Neun Fragen an Leo Lukas zu seinem Band 3098

Leo Lukas verrät im Interview mit Roman Schleifer seine ersten Gedanken, nachdem er das Expo zu 3098 gelesen hat und seine Highlights des »Mythos«-Zyklus.

Leo, was waren deine ersten Gedanken, als du das Expo gelesen hast?

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich Gucky »klassisch« in Aktion zeigen und sogar die ganze Real-Handlungsebene aus seiner Perspektive schildern konnte. Quasi als Wiedergutmachung für 3072.

Es gibt eine Legende, die vom Ende allen Lebens im Kosmos spricht, sollte TRAITOR fallen.
Hm … das müsste die Chaotarchen doch freuen?

Die vielleicht schon, aber nicht ihre im Zitat erwähnten Hilfsvölker. Darüber werden wir im kommenden Zyklus wohl mehr erfahren.

Du als RHODAN-Fan, den du dir trotz deines Autorenseins bewahrt hast: Wie gefällt dir, dass das Expoteam die Serienhistorie aufgreift und ergänzt? Immerhin gab es zum Zeitpunkt von Atlans Weg hinter die Materiequellen keine Mu Sargai.

Ich finde, dass Wim und Christian (zusammen mit Verena und Klaus, deren Beiträge man nicht unterschätzen sollte) das großartig machen. Für meinen Geschmack stimmt die Mischung zwischen Serientradition und ganz neuen Ideen perfekt. Und selbstverständlich gab es damals schon Mu Sargai, sie wurde bloß nicht erwähnt, weil Atlan sich ja nicht erinnert hat …  ;o)

Im Heft relativiert Mu Sargai die Legende, dass die Sterne erlöschen, wenn der letzte Ritter der Tiefe, also Atlan, gestorben ist. Was ist der Grund, dass ihr mit dieser Legende aufgeräumt habt?

Ich würde sagen, wir haben sie ein wenig zurechtgerückt. Ich war sehr froh, endlich folgenden Dialog mit Argumenten, die mir schon lang auf der Zunge lagen, schreiben zu können: »Sonst wären die Kosmokraten geradezu sträflich leichtsinnig, nicht wahr?« – »Das habe ich mir auch schon oft gedacht. Eigentlich müssten sie mich längst isoliert, ja konserviert haben, um dieses Ereignis nicht eintreten zu lassen.« – »Richtig. Wäre dem so, hätten sie dich als vermeintlich letzten Ritter sofort und für immer aus der kausal orientierten Raumzeit entnommen und an einen sicheren, raumzeitlosen Ort verbracht. Dass dies nicht erfolgt ist, sollte deine Frage beantworten …«

Noch ein Zitat: »Der Mensch, der Terraner namens Perry Rhodan ist ein anderes Kaliber als du. Sicherlich, ihr wurdet beide auserwählt. Aber an ihm hängt mehr als an dir.«
Hm … Perry hat ja nicht mal mehr die Ritteraura. Was genau hängt an ihm?

Steht doch da: mehr.

Mu Sargai meint, dass die Cairaner ihrem Auftrag gerade nachkommen, die letzten Artefakte von verstorbenen Superintelligenzen zu entsorgen.
Äh … habe ich das was verpasst? Die Cairaner sind hilflos und brauchen Unterstützung von Perry. Wie können sie da ihrem Auftrag nachkommen?

Ob sie es alleine oder mit Perrys Hilfe schaffen, dürfte einer Kosmokratin ziemlich egal sein. Es zeigt wieder mal, in welch unterschiedlichem Zeitrahmen und Abstand zum Fußvolk die Hohen Mächte planen und operieren.

Der Zyklus endet in einem Heft. Wenn du den »Mythos«-Zyklus Revue passieren lasst, was waren deine Highlights?

Ich hatte große Sorgen, wie es nach 2999 weitergehen würde. Wir konnten ja nicht gleich wieder so einen gewaltigen Bogen aufspannen wie den eben abgeschlossenen. Andererseits musste es interessant genug sein, dass die Leser nicht sagten: »Ach, eigentlich reicht’s mir mit 3000 Heften.«
Ich finde, das ist uns mit dem Zeitsprung und Perrys Rückkehr in eine stark veränderte Milchstraße recht gut gelungen. Und trotzdem war Mythos ein relativ »kleiner« Zyklus, der auch, glaube ich, mit 3099 zufriedenstellend abgeschlossen wird, sauber und doch ohne »Total-Reset«. Zemina Paath hat gehalten, was sie im Auftaktband versprochen hat, und mit Iwan/Iwá Mulholland werden wir hoffentlich noch viel Freude haben – um nur zwei neue Hauptfiguren dieses Zyklus zu nennen, die IMHO gut funktioniert haben.

Die Interviewserie endet mit 3099. Wie erleichtert bist du, dass du vor mir jetzt Ruhe hast?

Ich kann’s irgendwie noch gar nicht recht glauben … Vielleicht lässt du dich ja doch zu einer Fortsetzung breitschlagen.

Leo Lukas hat seinen ersten Krimi »Mörder Quoten« veröffentlicht, den ich mit vergnügen gelesen habe. Das Interview dazu gibt es hier:
https://www.proc.org/interview-mit-leo-lukas-zu-seinem-krimi-moerder-quoten/

Leo, danke für deine Zeit.

Hier geht’s zum ebook, zur Lese- und Hörprobe:
https://perry-rhodan.net/shop/item/9783845360980/perry-rhodan-3098-letzte-rast-bei-mu-sargai-von-leo-lukas-e-book-epub

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Hier zur Handlungszusammenfassung in der Perrypedia:
https://www.perrypedia.de/wiki/Quelle:PR3098

Hier zur Diskussion im Galaktischen Forum:
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=4&t=12600

 

Interview mit Leo Lukas zu seinem krimi „Mörder Quoten“

Leo Lukas verrät im Interview mit Roman Schleifer, warum die RHODAN-Leser seinen Krimi lieben werden und wie viel autobiografisches in einem der Haupthelden steckt.

Leo, die Ausgangslage deines ersten Krimis »Mörder Quoten« ist, dass ein Auftragskiller einen anderen Mörder jagt, der ihm bei einem Job zuvorgekommen ist. Als wäre das allein nicht genug Spannung, stolpert der Lebenskünstler Peter Szily in die Handlung und muss dem Auftragskiller bei der Jagd helfen. Beschreib doch diese zwei Helden in jeweils maximal drei Sätzen.

Am Anfang stand die Idee des Rollentauschs: Der Killer wird unfreiwillig zum Detektiv. Recht bald stellte sich heraus, dass der Bravo – das ist eine alte italienische Bezeichnung für Meuchelmörder – wie jeder Sherlock einen Watson braucht. Und das sollte natürlich ein möglichst gegensätzlicher Charakter sein. Der eine redet stets nur das Nötigste, der andere häufig zu viel. Der eine scheut das Licht der Öffentlichkeit, der andere genießt es. Der eine ist ein durch und durch paranoider Soziopath, der andere ein vertrauensseliger, oft unbesonnener Spaßvogel. Und so weiter.

Gab es diese Paarung in der Literatur schon einmal?

In dieser Form meines Wissens nicht. Mittlerweile habe ich erfahren, dass bei Haruki Murakami in »IQ84« eine Killerin vorkommt, die über eine ähnliche Unauffälligkeit verfügt wie der Bravo und eine Beziehung zu einem Schriftsteller entwickelt. Aber das ist trotzdem eine ganz andere Geschichte.

Könnte man deinen Krimi auch als Buddy-Story bezeichnen?

Absolut. Einer meiner Alltime-Lieblingsfilme ist ja »Buddy Buddy«, in dem Walter Matthau einen ultracoolen Killer spielt, der es mit dem nervigen, lebensmüden Jack Lemmon zu tun bekommt. Für die kabarettistische Lesung aus »Mörder Quoten« habe ich eine Art Filmmusik komponiert, die stilistisch sogar jene von Lalo Schifrin für »Buddy Buddy« zitiert. Ich hoffe, damit in diesem Jahr öfter auftreten zu können als 2020, also wenigstens dreimal …

Wenn ich mit den beiden Abendessen ginge, wer würde welches Gericht bestellen?

Der Bravo geht mit niemandem essen. Pezi würde zuerst abchecken, ob eh du bezahlst, und dann die teuerste Speise auf der Karte ordern, mit dem teuersten Wein; zwei Flaschen.

In einem Interview hast du gesagt, du bist aufgewacht und hattest den Gedanken »Man braucht einen Dieb, um einen Dieb zu fangen«. Wie hast du dann die Story für »Mörder Quoten« entwickelt?

Dabei hat mir Michael Marcus Thurner geholfen, vor allem beim Verwerfen der anfänglich noch sehr unausgegorenen Ideen bezüglich erstem Mordopfer, Tatort, Rolle der Polizei et cetera. Aber die Grundkonstellation hatte Bestand.

Ein Teil des Lesespaßes, den ich mit dem Buch hatte, kam aus der ungewöhnlichen Paarung der Haupthelden. Da der schräge Peter, dort der fast gefühlslose Auftragskiller. Wie leicht war es für dich, von einer zur anderen Figur zu switchen?

Das fiel mir nicht sonderlich schwer. Dank meiner bald hundert Perry Rhodan-Romane habe ich mit wechselnden Perspektiven doch eine gewisse Erfahrung. Außerdem heben sich die Kapitel auch dadurch voneinander ab, dass Pez in Mitvergangenheit und Ich-Form erzählt, während die Bravo-Ebene stets in dritter Person und Präsens geschildert wird. Und meine Lektorin Marina Hofinger hat noch zusätzlich aufgepasst, dass sich die Stile nicht vermischen.

Stand Monkey Pate für den Auftragskiller? Welcher RHODAN-Figur ist Pez am ähnlichsten? Ein bisschen erinnert er mich an Brazos Surfat oder Walty Klackton. Sollten wir solche Figuren wieder in RHODAN lesen?

Monkey ist zwar auch keine Stimmungskanone, aber ansonsten doch ein ganz anderer Typ. Pez ist ein Großmaul und Stolperheld, wie wir schon einige in der Serie hatten, und wenn’s wieder mal passt, werde ich gern einen solchen Charakter einbringen. Allerdings wohl eher keinen kettenrauchenden Alkoholiker wie Surfat …

Auf einer Skala von 1 bis 10, wie groß ist der autobiografische Anteil an deinem Haupthelden (10 wäre deckungsgleich mit dir)?

3,5. Peter Szily ist eher Comedian als Kabarettist und deutlich jünger, während ich z.B. nur ein ziemlich schleißiger Stimmenimitator bin. Er schreibt keine Raketenheft-Romane; ich wiederum stehe der Welt, hoffe ich, nicht ganz so unbekümmert-leichtsinnig gegenüber. Außerdem stammt er nicht aus Köflach, sondern aus Eibiswald. Dazwischen liegen immerhin rund 60 Kilometer.

Der Krimi spielt im Wett-Milieu. Was war der Grund, dass du dich diesem Thema gewidmet hast?

Der Titel. Weitere Vorschläge an den Verlag waren »Mörder Hitze« »Mörder Tempo« und »Mörder Wuchteln«, da wäre es jeweils um was anderes gegangen. Naja, ich kokettiere, ehrlich gesagt, eh mit einer Fortsetzung.

Durch den Roman habe ich sehr viel Geschichtliches über Wien und Österreich gelernt. Weißt du das alles? Verzeih, wenn ich mir diese Wuchtel (aka Pointe) nicht verkneifen kann: Das Buch ist im Ueberreuter-Sachbuch-Verlag erschienen – war das der Grund?

Nein, Ueberreuter hat seit einigen Jahren eine Krimi-Linie (Thomas Stipsits bricht mit seinen zwei Stinatz-Roman gerade alle Rekorde). Aber ich recherchiere sehr gerne, weil ich dabei immer wieder was dazulerne. Umgekehrt als Leser schätze ich Krimis mit gut ausgestaltetem realem Hintergrund, wie sie etwa Donna Leon über Venedig, Ian Rankin über Schottland oder Jörg Maurer über Garmisch-Partenkirchen liefern. Mit zweien von denen habe ich übrigens bereits mehr als bloß ein Bierchen gehoben.

Was werden die PR-Leser an deinem Krimi lieben?

Nun, ich glaube, die Mischung aus Spannung und meinem berüchti… ähem, dezenten Humor, wie sie das ja auch aus meinen Beiträgen zum Perryversum kennen.

PERRY RHODAN kommt kein einziges Mal vor (ganz im Gegensatz zu Christoph Ditterts »Fallender Stern«). War es schwer, dir den Seitenhieb zu verkneifen?

Meine Lektorin hat die Zahl der Insiderwitze streng limitiert. Aber in etwaigen Fortsetzungen werde ich sicher was in diese Richtung unterbringen. Z.B. bei »Mörder Tempo« drängt sich die Überlichtgeschwindigkeit ja förmlich auf.

Mich hat das Buch köstlich unterhalten, ich hätte daher gern auch abseits von RHODAN mehr Lesestoff von dir. Welche Pläne hast du für dein nächstes Buch?

Falls die Verkaufszahlen passen – momentan schaut’s recht gut aus –, werde ich dem Verlag für Frühjahr 2022 »Mörder Wuchteln« vorschlagen. Da tötet jemand Kabarettisten, in schöner Regelmäßigkeit, und Peter Szily glaubt zu wissen, wer der Killer ist. Auch Chefinspektorin Karin Fux hat einen Verdacht …

Leo, danke für deine Zeit

Natürlich ist das Buch auch im RHODAN-Shop erhältlich:
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Das ebook selbstverständlich ebenso:
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Fünfzehn Fragen an Uwe Anton zu seinem Band 3097

Uwe Anton verrät im Interview mit Roman Schleifer, wieso achtunddreißig Seiten aus dem Manuskript gestrichen wurden und wieso Perry Rhodan immer der Heilsbringer am Zyklusende sein muss.

Uwe, wenn ich das richtig gesehen habe, hast du die Nachnamen von BVB-Spielern für den Roman verwendet. Ich dachte immer, du bist Bayern München-Fan?

Bin ich auch. Das Raumschiff, dessen Besatzung eventuell Anklänge an Namen von BVB-Spielern vermuten lässt, geht unter, die Besatzung kommt ums Leben. Das wollte ich den Bayern-Spielern nicht antun, dafür war die letzte Saison zu erfolgreich. Sie haben ja alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Borussia Dortmund mag ich aber auch, solange sie einigermaßen spannende Titelkämpfe um die deutsche Fußball-Meisterschaft liefern und am Ende mit schöner Regelmäßigkeit Zweiter werden, meinetwegen auch Dritter oder Vierter. Das muss man auch mal wertschätzen!

Du kannst das jetzt einem Psychotherapeuten zur Ferndiagnose geben, als gegeben hinnehmen oder lustig finden. Dieser Roman bietet für jeden Leser etwas.

Auch den Bundestrainer Löw hast du eingebaut. Hast du den Band in der zeitlichen Nähe zu jenem denkwürdigen Fußballspiel geschrieben?

Denkwürdige Fußballspiele habe ich in letzter Zeit mehr als genug gesehen. Ich frage mich, wieso unsere netten spanischen Nachbarn jetzt immer so mitleidig lächeln, wenn sie mich auf der Straße sehen. Vielleicht haben sie während des Spiels meine Kommentare gehört?

Der Löw, den du hier meinst, ist allerdings nicht Jogi, sondern Rabbi. Besser ausgedrückt: Er praktiziert weder Yoga, um besser mit schmerzlichen Niederlagen im Fußballsport fertig zu werden, noch lehrt er es. Rabbi Löw ist vielmehr ein hochverehrter Gelehrter des Judentums. Roman, Roman! Die Geschichte von Rabbi Löw und dem Golem, den er geschaffen hat, gehört zum österreichisch-tschechischen Weltkulturerbe! Du kennst doch wohl den Kafka Franzl? Nein, nein, ich habe diese Legende, die sich nur 291,6 Kilometer (über die Route 38 und D1/E65) von Wien entfernt zugetragen und dem Roman seinen Titel gegeben hat, wirklichkeitsgetreu wiedergegeben. Rabbi, nicht Jogi!

Laut dem Jülziish bekommen Menschen im Normalfall ein Baby. Dann müsste sich die Menschheit ja rasch halbieren und wäre in weiterer Folge rasch reduziert und im galaktischen Großkonzert unmaßgeblich.

Da habe ich mich unklar ausgedrückt. Pro Wurf, meinte ich. Hier im Regelfall ein Nachkomme nach neun Monaten, dort nach einer Schwangerschaft von drei Monaten sechs bis acht. Mein Fehler, sorry. Das Fortpflanzungsverhältnis beträgt also etwa eins zu vierundzwanzig pro Jahr. Was aber wiederum wohl davon abhängig ist, wie lange die Bluesmutter stillt.

Ich freue mich, dass der PR-Stammtisch Wien Einfluss auf das Heft gehabt hat. Wie am Stammtisch vereinbart, hast du den Babyelefanten ins Heft gebracht, der in Österreich seit Corona-Anfang als Abstandmaß gilt. Wie schwer war es, den zu positionieren?

Gar nicht. Ich habe Erfahrung mit kleinen Elefanten. Hier in Deutschland nennt man das Norman-Abstand.

(Anmerkung: Zwei weitere PR-Autoren werden zwei weitere Begriffe von jenem Stammtisch in ihre Hefte schmuggeln.)

Du hast eine köstliche Anspielung auf Star Trek im Roman. Wie viel Spaß hast du an solchen Anspielungen?

Eine Anspielung auf Star Trek? Was meinst du damit? Ruffrequenzen geöffnet! Nun ja, die Arkoniden haben kein Interkom auf der Brust, auf das sie tippen müssen, um in unendlichen Weiten mit fernen Welten zu kommunizieren, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Die müssen ihre Armbandgeräte nutzen. Aber das ist Opt-Atlan ja noch gerade rechtzeitig aufgefallen.

Im Übrigen hasse ich Anspielungen. Es ist ja nicht so, dass sie einem zugeflogen kommen, es ist echt harte Arbeit, sich so etwas einfallen zu lassen. Ich habe noch eine Anspielung bewusst eingebracht, den Namen des Jülziish-Schiffes: KÜTZMYTÜ. Das habe ich eigentlich KÜTZMÜTZ nennen wollen, aber das wäre wohl gestrichen worden.

Die Jülziish haben im Vergleich zu uns Menschen keine religiöse Sicht zum Tod. Wie geht’s dir mit diesem Thema?

Wie den Jülziish. Sie greifen auf Kreaturen zurück und sind nicht von ungefähr eins der beliebtesten Alien-Völker in PERRY RHODAN. Die von mir erwähnten Kreaturen sind übrigens nicht frei erfunden, sondern insofern Kanon, als dass sie alle in der Perrypedia aufgeführt sind.

Opt-Atlan erweist sich in deinem Band nicht gerade als Party-Crasher. Wie hätte der echte Atlan Leben in diese Trantütenparty gebracht?

Er wäre mit dem Cityroller bei dieser scheiß Party vorgefahren, in das Window von diesem Bando gejumpt und dann wie ein Ninja hinter die Couch. Er hätte »Beastboy!« geschrien, wäre durch den Raum gesprungen und hätte das Mic in die motherfucking Anlage eingepluggt. Da er aber nicht der Coolste auf dieser Erde ist, wär’ er gleich enthauptet worden.

Nachdem die Bioduplikate der THORA-Besatzung Spaßbremsen sind und nur an die Optimierung von Technik denken … wie soll so eine Zivilisation überleben? Die haben ja vermutlich nicht mal Bock, sich zu vermehren.

Oh doch, ganz im Gegenteil! Sie haben ausgeklügelte Techniken zur Optimierung von Kamasutra-Stellungen entwickelt und verbringen ihre Freizeit damit, sie auszuprobieren. Die achtunddreißig Seiten, die ich dazu geschrieben habe, wurden allerdings aus mir völlig unerfindlichen Gründen aus dem Roman gestrichen. Naja, wenigstens hat die Recherche Spaß gemacht.

Opt-Atlan hat ja keinen Extrasinn – wie kann er sich ohne den im Vergleich zu Atlan optimiert fühlen?

Gute Frage. Hybris? Überlegene Intelligenz, die dermaßen gesteigert wurde, dass er den Extrasinn gar nicht vermisst? Ein kleiner Patzer im Roman?

Opt-Atlan hätte sich die Begegnung mit Rhodan gern fürs furiose Finale aufgespart. Nimmst du da gar etwas von Band 3099 vorweg? Muss Perry Rhodan am Ende in jedem Zyklus die Finger im Spiel haben? Muss er der Heilsbringer sein?

Würde Atlan am Ende die Kastanien auf dem Feuer holen, hieße die Serie: Atlan – der Retter des Universums. Würde Gucky am Ende die Kastanien aus dem Feuer holen, hieße die Serie: Gucky – der mächtigste Multimutant und Retter des Universums. Würde Bully am Ende die Kastanien auf dem Feuer holen, hieße die Serie: Reginald Bull – die Knallcharge des Universums. Würde Alaska Saedelaere am Ende … okay, das Prinzip ist klar. Aber die Serie heißt Perry Rhodan. Was schließen wir daraus? Yes, he can!

Opt-Atlan vermutet, dass Rhodan Atlans Tod nicht in Kauf nehmen würde. Wie würdest du entscheiden? Atlans Tod und dafür Ruhe vor den Cairanern oder …?

Perry Rhodan ist Perry Rhodan. Diese Entscheidung stellt sich nicht. Ohne jetzt zu spoilern: Selbstverständlich wird er Atlan retten und den Cairanern eins auf die vielen Fingerchen geben.

Das gab es, glaube ich, noch nie bei einem RHODAN-Zyklus: dass der vermeintlich Böse (also die Cairaner) am Ende hilflos und zum Erreichen seines Ziels auf Rhodan angewiesen ist. Löst Opt-Atlan im letzten Moment die Cairaner als Bösen ab?

Du brauchst das personifizierte Böse. (Frag mal die Abruse!) Beschwerst du dich jetzt darüber, dass wir mal was anders machen? Außerdem gibt es noch einen größeren Zusammenhang. Band 3100 wird allerdings mehr Fragen aufwerfen als beantworten.

Der Zyklus endet in drei Wochen – wie wehmütig bist du?

Sehr. Aber wie weder Jogi noch Rabbi Löw, sondern Titan Olli schon sagte: »Es geht weiter, immer weiter.« Und wenn ich die Zeilen über Perry Rhodans Zuchtprogramm durchlese, das ich in Band 3106 beschreibe, muss ich schon sagen: Der neue Zyklus beginnt grandios!

Auch die Interviewserie endet. Wie sehr werden dir meine Fragen fehlen?

Sehr. Sehr sehr. Ich bedauere das ernsthaft. Ich werde auf jeden Fall einer der ersten Unterzeichner der Petition »Roman, mach weiter! Ein Leben ohne deine Interviews ist möglich, aber sinnlos! Du bekommst auch den Ehrenmops des Universums!« sein.

Brachten sie Licht in deinen tristen Autorenalltag?

Muss ich diese Frage noch gesondert beantworten? Wir haben jetzt 2:32 Uhr an einem frühen Morgen zwischen den Jahren, draußen herrscht klirrende Kälte, leise rieselt der Schnee, aber ich sitze am Schreibtisch, neben mir dampft ein heißer Grog, und ich könnte mir Sissi oder Der kleine Lord oder Blacklist ansehen. (Raymond Reddington ist richtig schön gemein!) Und ich denke: »Vorbei! Vorbei! Es ist vorbei!« Und tiefe Traurigkeit erfasst mich.

Und dann setzt sich die Erkenntnis endgültig durch: »Gott sei Dank! Mir fällt absolut nichts mehr ein! Immer diese gemeinen Fragen! Wie willst du dich da denn noch einmal herauswinden? Dagegen ist Blacklist ja harmlos! Es ist vorbei!«

Mach weiter, Roman! Was soll ich ohne deine Interviewfragen nachts um 2:32 Uhr nur tun? Bitte!

Uwe, danke für deine Zeit.

Hier geht’s zum ebook, zur Lese- und Hörprobe:<
https://perry-rhodan.net/shop/item/9783845360973/perry-rhodan-3097-der-golem-von-uwe-anton-e-book-epub

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Hier zur Handlungszusammenfassung in der Perrypedia:
https://www.perrypedia.de/wiki/Der_Golem

Hier zur Diskussion im Galaktischen Forum:
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=4&t=12587

 

 

 

Zehn Fragen an Michelle Stern zu ihrem Band 3096

Michelle Stern verrät im Interview mit Roman Schleifer, ob sie die Serie überhaupt liest und wie sie als Perry Rhodans Frau mit seinem Drang umgehen würde, sich ständig in Gefahr zu bringen.


Michelle, das ist dein letzter Roman für den Zyklus – spürst du Wehmut? 

Ja, ein wenig schon. Auch wenn ich gerade den ersten Roman für den neuen Zyklus beendet habe. Dort ging es um zwei durchaus interessante Figuren.

Es ist auch dein letztes Interview zur Interviewserie. Wie ging es dir mit meinen Fragen? 

Manchmal hast du mich schon ins Schwitzen gebracht. Meistens ging es mir damit aber ganz gut. Ich hoffe, die Antworten waren interessant für unsere Leser, und ich finde, du machst das richtig toll.

Zitat: »Es war gut, Gucky an seiner Seite zu wissen. Ebenso Sichu Dorksteiger die ihm jederzeit Halt gab und ihn nie vergessen ließ, warum er das alles auf sich nahm.«
Nun, warum nimmt Perry das alles auf sich? 

Was denkst du?
Kann er nicht anders? Ein Helden-Gen? Ist die Umwelt schuld daran? Ist er notorischer Einmischer, der ganze Galaxien durcheinanderwirbelt? Ist ES schuld oder seine Ritteraura? Hat er das Falsche gegessen?
Und noch eine Gegenfrage: Wenn du er wärst … würdest du irgendetwas anders machen?

Angenommen, du wärst Perrys Ehefrau – wie würdest du damit umgehen, dass er sich immer in Gefahr begibt?

Sichu wusste, worauf sie sich einlässt, und das hätte ich in dem Fall ja auch gewusst. Trotzdem bin ich schon manchmal so ein wenig kontrollierend und erkläre auch mal anderen ganz gern ihren Job, wenn ich nicht aufpasse. Also ich würde meinem Perry ganz genau sagen, was er zu tun und zu lassen hat – und dann innehalten und ihn einfach machen lassen. Natürlich würde ich ihn so gut es geht unterstützen.

Zemina Paath untersteht nicht Perrys Kommando, dennoch fügt sie sich. Was hat Perry an sich, dass alle … nennen wir es mal provokant … kuschen?

Das kann man sehr schön im Roman von Andreas Eschbach nachvollziehen. Perry ist charismatisch, er kann überzeugen und er weiß – meistens – was er tut.

Wie interessant wäre eine Figur, die ihm Paroli bieten würde?

So eine wie Atlan? Hm. Ich glaube, ich fände so eine Figur ziemlich interessant.  😉

Zemina bevorzugt die Gesellschaft von Monkey lieber als die von Gucky, weil ihr der Kleine zu aufgedreht ist. 
Wenn du wählen könntest – mit wem würdest du lieber einen Abend verbringen? Monkey oder Gucky?
Und weswegen? 
Und was wären deine Erwartungen an den Abend?

Ich würde mit Gucky Möhrensaft trinken, ein veganes Gericht kochen, zusehen wie Bully eine Runde fliegt und über Monkeys Humorlosigkeit lästern. Dann würde ich bezeugen, wie Gucky das Universum rettet.

Und warum Gucky? Nun ja. Mit Monkey in einem Raum zu sitzen, könnte recht still sein. Auch wüsste ich ja nicht, was ich kochen soll, außer vielleicht viel. Vielleicht würde ich Monkey lieber bei einem Kampftraining zusehen. Aus sicherer Entfernung. Mit einem Prallschirm dazwischen.

Mit dem Satz »Um sich weiter zu entwickeln, muss Phaatom ihr Meisterstück beenden: unsre restlose Vernichtung.« ist doch soeben der nächste Zyklus beendet worden. Oder sinnt Phaatom auf Rache, weil Perry vermutlich den Cairanern im Band 3099 hilft, ins Dyoversum zu wechseln? 

Ja, ja, da sind sie wieder: Die Ansätze, mich ins Schwitzen zu bringen. Kommt das Thema irgendwie noch mal? Oder auch nicht? Könnten die Exposéautoren hier irgendetwas vorbereiten – oder auch nicht?
Ich flüchte mich mal wieder in Gegenfragen. Ich könnte auch politisch antworten: Ich bin sicher, dass die PERRY RHODAN-Macher Maßnahmen ergreifen werden, um dieser Form von Unwissen zu einem späteren Zeitpunkt zu begegnen. Oder so.
Sprich, du wirst es wohl nach dem nächsten Zyklus wissen, ob das Thema vorkommt oder eben nicht. Und um dir deinen Job zu erklären: Stell nicht immer so gemeine Fragen.

Perry hat Dancer und Schlafner versprochen, ihnen Vitalenergie zu beschaffen. Wird das bis 3099 noch thematisiert?

Ich fürchte, das Thema ist hinten heruntergefallen. Aber nicht, weil es gar nicht mehr in den Köpfen ist. Manchmal passen Dinge einfach nicht mehr hinein, weil dann alles zu viel wird. Aber ob da nun noch etwas ergänzt wird oder nicht, das ist eine Frage an die Exposé-Redaktion. Auch hier hatte ich als gute Besserwisserin zwischendurch einmal daran erinnert, dass dieses Thema noch existiert. Gewusst hätten sie es aber auch ohne mich.

Im GalFor wird dir unterstellt, dass du die Serie nicht liest. Wie kann das sein? Geht das überhaupt? Die Serie nicht zu lesen und Hefte beizusteuern?

Ha! In einer relativen Welt ist vieles möglich und vermutlich ebenso vieles wahr wie unwahr. Ich lese die Hefte oft tatsächlich nicht. Zum Beispiel diese tolle Nebenserie SOL. Die höre ich als Hörbuch. Ich bin ja überzeugter Höchbuchfan. Die Hefte vor meinen lese ich natürlich alle – oder ich lese die Expos und höre dann die Romane, wenn ich auf einer anderen Handlungsschiene unterwegs bin. Was meine Romane angeht, sind einfach oft die Vorgängerromane noch nicht fertig. Das liegt am parallelen Schreiben. Gerade habe ich 3105 abgegeben. Vier und drei sind noch nicht final fertig. Nach der Abgabe gehen ja alle Romane in die Überarbeitung. Wenn mir hier die Exposes reichen, lese ich nicht immer Vorab-Versionen. Fragen, die sich ergeben, muss man dann halt absprechen. Und ja, es gibt immer noch Romane aus der Serienvergangenheit, die ich nicht kenne. Ich denke nicht, dass ich die alle lesen muss, um gute Romane zu schreiben. Aber auch hier: Vielleicht bin ich bloß eine Besserwisserin! Ob das nötig ist oder nicht, entscheidet jeder einzelne Leser für sich, wenn er sich dazu berufen fühlt. Und wer mir meinen Job erklären möchte, für den habe ich volles Verständnis.

In diesem Sinn: Viel Freude beim Lesen oder Hören der PERRY-Romane!

Michelle, danke für deine Zeit.

Hier gehts zum ebook, zur Lese- und Hörprobe:
https://perry-rhodan.net/shop/item/9783845360966/perry-rhodan-3096-das-meisterstuck-von-michelle-stern-e-book-epub

Hier gehts zum Heft:
https://perry-rhodan.net/shop/item/9999900005806/perry-rhodan-3096-das-meisterstuck-von-michelle-stern-heft

Hier zur Handlungszusammenfassung in der Perrypedia:
https://www.perrypedia.de/wiki/Das_Meisterstück

Hier zur Diskussion im Galaktischen Forum:
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=4&t=12579

1 Europäischer PR Online Stammtisch

1. Europäischer PERRY RHODAN Online Stammtisch 

Am 8. Januar 2021 findet der erste europäische PERRY RHODAN-Stammtisch von 19:00 bis 21:00 statt. 

Plaudere mit Fans und Autoren über die Serie. 

Sei dabei. 

Dokumentiert eure Stammtische auch gleich im Kommentarfeld für die Geschichtsbücher.

Update 9.1.2021: Danke für eure Teilnahme. In Summe waren wir 83 Fans (inkl. Rüdiger Schäfer, Uwe Anton, Hubert Haensel und Robert Corvus)

 

Newsletter 38 der PRFZ erschienen

Der neue Newsletter der PRFZ wurde versendet und bietet News und Informationen über den Verein (u.a. das Protokoll der digitalen Jahreshauptversammlung) und die PERRY RHODAN-Serie.

Nach dem informativen Teil – Internes aus der PRFZ, einem Werkstattbericht zum Cover der 100. SOL-Ausgabe und der NEO-Kolumne von Christina Hacker und einem ersten Ausblick auf den kommenden »Chaotarchen«-Zyklus von Klaus N. Frick – wird es weihnachtlich.

Nach einem Interview von Alexandra Trinley mit der Superintelligenz WEIH’NACHT folgen vier Stories von René Spreer »Der Fixstern«, Hermann Ritter »Stille Nacht im Weltraum«, Johannes Rüster »Was kommen mag« und Markus Regler »Weihnachtsabend« – abgerundet von einem Bild von Stefan Wepil. Die Weihnachtsdekoration stammt von Mathias Rolfs.

Wer neugierig geworden ist: Mitglieder der PERRY RHODAN-FanZentrale können den Newsletter exklusiv abonnieren. Besucht dazu einfach diese Seite und registriert euch für den Newsletter: https://www.prfz.de/newsletteranmeldung.html

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